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Hier steht die Wiege der Mark Brandenburg. Als älteste märkische Stadt gehörte Brandenburg an der Havel, erstmals 948 urkundlich erwähnt, schon im Mittelalter zu den zentralen Punkten des Reiches – wirtschaftlich genauso wie politisch. Noch heute zeugen etliche Bauten vom einstigen Reichtum der ersten Bischofsstadt östlich der Elbe. Bestehend aus drei historischen Stadtkernen – der Altstadt, der Neustadt und der Dominsel, war Brandenburg Ausgangspunkt wichtiger kultureller und gesellschaftlicher Impulse. Die Stadt war Mitglied der Hanse, gab vielen Orten das Stadtrecht und verfügt über die oberste Gerichtsbarkeit. Noch heute führt sie den Titel „Chur- und Hauptstadt“. Im 19. Jahrhundert wurde Brandenburg auch ein bedeutender Industriestandort mit einem selbstbewussten Bürger-, Arbeiter- und Unternehmertum. Von hier aus gingen Industrieprodukte in aller Herren Länder. Seit der Industrialisierung war Brandenburg ein bedeutender Standort der Schwerindustrie. Noch bis Anfang der 1990-er Jahre prägte die Metallverarbeitung das Bild der Stadt. Mit der politischen Wende brach die Industrie weitestgehend zusammen. Was folgt, war der nötige Strukturwandel. Der Fokus wird auf Kultur und Tourismus gelegt.

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Artikel veröffentlicht am 21.10.2019

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